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Was für eine Saison 2021!

Erinnert Euch – im Frühjahr wussten wir noch nicht, wie die Saison verlaufen wird, was wir dürfen, was wir können, was wir tun werden.

Die Absage unserer 100-Jahrfeier ist uns sehr schwer gefallen, weil schon viel Herzblut in die Vorbereitung geflossen ist. Makabererweise wurden 2 Tage vor der geplanten Feier die Coronaregeln gelockert, so dass die Feier – wenn auch mit erheblichen Einschränkungen – hätte stattfinden können.

Was haben wir gemacht? In kürzester Zeit eine sehr schöne Sonnenwendfeier organisiert (Danke Manu, Ralf, 2x Uwe und allen Unterstützer) und den Jubiläumstag würdig begangen. Dabei erlebte auch unser 100-Jahr-Film seine Uraufführung mit einem sehr, sehr positiven und emotionalen Echo.

Zuvor gab es noch die hitzige (35 Grad!) Wahlversammlung mit über 180 Teilnehmern und einem neu gewählten, auf allen Positionen besetzten, Vorstand (siehe gesonderter Bericht).

Die Verabschiedung unseres langjährigen Vize Horst fiel nicht leicht, doch die letzten Wochen haben gezeigt, dass er auch ohne Funktion immer da ist, wenn er gebraucht wird.

Ferienbeginn
Traditionell kam der AC Berlin mit 80 Kindern und Jugendlichen zu seinem Trainingslager und brachte, wie üblich, den Regen mit. Wassermassen überfluteten das Gelände, jedoch glücklicherweise ohne größere Schäden. Die Ferien-Themenwochen steigerten sich von Woche zu Woche:

  • Faustball, ist im Kommen
  • Ballspielwoche auf der neuen Sportanlage mit viel Potential
  • Schwimmwoche mit über 60 Kindern (so viele wie noch nie!)
  • Beachwoche auf dem Sandberg – einfach phänomenal
  • Sportwoche, Sportfest und Waldlaufmeisterschaften mit rund 150 Teilnehmern, davon 91 Kinder und Jugendliche, Nachwenderekord !!!

Für all diese Maßnahmen gab es Organisatoren, Trainer und viele, viele Helfer, welche teilweise extra Urlaub genommen hatten, um unseren Nachwuchs solch tolle Ferien zu ermöglichen.

Unser Gelände wurde so intensiv genutzt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Mitglieder (wir nähern uns der 500er-Marke), Tagesgäste und Urlauber fühlten sich bei uns einfach wohler, als in zu heißen oder zu vollen Hochinzidenzgebieten.

So gut das ist, so stoßen wir doch an Kapazitätsgrenzen. Urlauberplätze waren größtenteils ausgebucht. Der Gästeparkplatz am Wochenende überfüllt. Das größte Problem stellte jedoch die Entsorgung der Fäkalien und des Mülls dar. Wir mussten das Duschhaus Tor 1 einige Male sperren, da die 20 Kubikmeter Abwassertanks randvoll waren.
Waschmaschinen laufen 12 Stunden und mehr, die Duschen nutzen manche, um weit raus zu schwimmen…. Wozu haben wir eigentlich unseren schönen, sauberen See? Da müssen wir was unternehmen! Wir prüfen derzeit technische Varianten, die Duschzeit zu regulieren und die Kasse des Vertrauens (der Erlös dieser Kasse entspricht mitnichten dem Wasserverbrauch) durch ein Bezahlsystem zu ersetzen.

Noch ein Problem: Viele nutzen den Lieferservice verschiedenster Anbieter (um nicht nur A….n zu nennen).  Erstens ist die Entgegennahme, Lagerung, Herausgabe der Sendungen durch unsere ehrenamtlichen (!) Platzwarte ein Entgegenkommen und gehört nicht zu ihren Aufgaben. Zweitens werden die blauen Papiertonnen vollgestopft oder die Pappe wird einfach daneben gestellt. Sind unsere Autos so klein, dass die Verpackung nicht in den Kofferraum passt? Wenn ich so auf unseren Parkplatz schaue – ich glaube nein.

Und dann noch einmal Alarmstufe Rot: Unser Fäkalienentsorger drohte, die Abfuhr auf Grund der maroden Zufahrt zu unserem Gelände einzustellen. Viel Kampf mit dem zuständigen Amt Zossen und unsere bekannte Eigeninitiative wird zu Teillösungen führen, jedoch zeitnah zu keiner befriedigenden Dauerlösung.

Die Ferien gehen zu Ende, es wird wieder ruhiger auf unserem wunderschönen Gelände.

Ich möchte mich hier noch einmal bei allen Mitgliedern, den aktiven und den zukünftig aktiven bedanken, dass wir so eine tolle Gemeinschaft sind und wir in schwierigen Zeiten unsere „Insel der Glückseligen“ bewahren und weiter gestalten.

Sport Frei!
Euer Micha

Service

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